Blick hinter die stapp one Kulissen: Data Science und Projekt mit der AUVA

Aktuell läuft bei stappone ein interessantes Projekt in Kooperation mit der AUVA – Allgemeine Unfallversicherungsanstalt – zum Thema Abrollverhalten des Fußes. Ziel des Projekts ist es, eine standardisierte Abrolllinie zu bestimmen, um in Zukunft eine Referenz für Untersuchungen zu haben, aber auch Daten für die Weiterentwicklung der medizinisch zertifizierten Sensorsohle zu generieren. Unser stappone Data Scientist Gerald Hirsch gibt einen kleinen Einblick in das Projekt und seine Arbeit.

Gerald Hirschs Hauptaufgabe als Data Scientist bei stappone ist die Datenanalyse und Algorithmikentwicklung dahinter. Aber was bedeutet das eigentlich? „Von der Sensorsohle und den 12 Druckwerten pro Fuß bekommen wir zig Parameter rein. Das ist noch relativ simpel, weil es sind einfach Daten. Das komplizierte ist, dass man sie dann für verschiedenen Anwendungen tatsächlich verwendbar machen muss. In diesem Zwischenschritt bin ich tätig. Ich habe die Druckwerte und muss schauen, was ich daraus ableiten kann, welche Mehrinformation ich daraus ziehen kann.“ erklärt Gerald Hirsch.

Dazu gibt er ein praktisches Beispiel: Wenn es um Schritterkennung geht, wird eigentlich die Beschleunigung gemessen. Um aus diesen Rohdaten zu Informationen zu kommen, wie zum Beispiel, dass der Fuß gerade einen Schritt gemacht hat, ist die Aufgabe des Data Scientists.

Standardisiertes Abrollverhalten ermitteln

In Kooperation mit der AUVA ermittelt stappone mit Hilfe von ProbandInnen die standardisierte Abrolllinie des Fußes. Diese Daten sind einerseits für die Weiterentwicklung von stappone wichtig und geben andererseits eine Referenz für zukünftige Analysen mit stappone. In Zukunft soll es möglich sein zu bestimmen, inwiefern bei Erkrankungen und Abweichungen im Bewegungsapparat die Abrolllinie von der standardisierten Abrolllinie abweicht.

„Es ist interessant weil die Abrolllinie das Abrollverhalten während des normalen Gangs zeigt und in welcher Form sich die Druckverteilung verändert“, so Gerald Hirsch. „Es gibt natürlich auch Druckmessplatten, die ähnliche Dinge machen aber eben nur im statischen Bereich. Dynamisch ist es auch auf Laufbänden möglich aber stappone Sensorsohlen haben den Vorteil, dass man sich den wirklich normalen, unverfälschten Bewegungsablauf anschauen kann.“

Viel Potential für die Zukunft

Gerald Hirsch fasziniert am meisten an stappone, dass es sich um ein Unternehmen mit noch vielen Möglichkeiten handelt. „Unsere Softwarelösungen werden gerade extrem vorangetrieben und die Sohle selbst ist eigentlich eine Art Werkzeug, das in der Zukunft noch mehr Anwendungsbereiche haben wird.“

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