„Physiotherapie kann durch stapp one einen höheren Stellenwert erlangen“ Interview mit Physiotherapeutin Sabine Schepperle

„Als Physiotherapeut ist man wie ein Detektiv unterwegs – ständig auf der Suche nach Ursachen“ sagt Sabine Schepperle von der Praxis Physio-MED in Rottenburg am Neckar (DE). Um die Ursachen für die Defizite ihrer PatientInnen zu finden, vertraut sie auf die Unterstützung von stappone Sensorsohlen und konnte damit schon durchaus einige komplexe Fälle lösen. Im Interview erzählt Sabine Schepperle mehr über den erfolgreichen Einsatz von stappone in ihrer Praxis.

Physiotherapie der Zukunft

Sabine Schepperle setzt stappone MEDICAL nun bereits seit Juli 2021 in ihrer Praxis ein und ist begeistert von den Möglichkeiten und Benefits, die stappone eröffnet. Die Sensorsohlen werden einfach in bequeme Schuhe eingelegt und messen die Fußdruckbelastung sowie weitere relevante Gangparameter der PatientInnen. Zeitgleich liefert die dazugehörige Medical Software ein visuelles Live-Biofeedback und macht so das Gangbild objektiv sichtbar.

„Ich setze stappone bei orthopädischen Patienten ein die Gangproblematiken aufweisen, oder allgemeine Problematiken an den unteren Extremitäten haben. Auch bei Kindern, die unter Hämophilie leiden, setze ich stappone ein, um besonders den Eltern zeigen zu können, wo es im Frühstadium der Hämophilie bereits Defizite gibt, die mit dem freien Auge noch nicht sichtbar wären.“ so Schepperle.

Wahre Ursachen erkennen – ein Fallbeispiel

stappone MEDICAL kann für PatientInnen entscheidend sein. Schepperle erzählt von einem ganz besonderen Fall: Eine Patientin mit Schleimbeutelentzündung im linken Oberschenkel(trochantor major) kam nach einer jahrelangen Odyssee zu ihr. Sie konnte kaum mehr gehen und hatte zig Ärzte, Therapeuten und Therapien hinter sich, doch nichts half: „Auch ich habe mir das linke Bein genau angesehen und mit der Myoreflextherapie die Muskelketten auf und ab gearbeitet. Aber erst durch die Ganganalyse mit stappone kam heraus, dass sich das eigentliche Problem im rechten Vorfuß befindet! Trotz meiner jahrelangen Erfahrung habe ich das beim normalen Sichtbefund, so wie alle anderen vor mir auch, nicht erkannt.“ Die Patientin hatte eigentlich eine Bewegungseinschränkung im rechten großen Zeh, durch dessen Schonhaltung sich erst das Problem im linken Bein aufgebaut hatte. Seit dieser Erkenntnis haben wir die Behandlung umgestellt und heute hat die Patientin keine Schmerzen mehr am linken Bein und kann wieder lange Strecken gehen und wandern.

„Durch die Visualisierung öffnet sich auch der Zugang für die Patienten. Sie verstehen das Problem besser und können die physiotherapeutischen Vorgaben besser durchführen.“ erklärt Schepperle.

Höherer Stellenwert für die Physiotherapie

„Für unsere Praxis ist stappone auch ein Aushängeschild“ fährt Schepperle fort. „Wir können mit stappone die Defizite des Patienten visualisieren und er bekommt mit dem direkt generierten Report auch etwas in die Hand, als Dokumentation für Ärzte oder Krankenkassen. Normalerweise müsste ich den Patienten in ein Laufanalysezentrum schicken, was mit zusätzlichem Kosten- und Zeitaufwand verbunden ist. Aber mit stappone können wir diese Analyse einfach hier in der Praxis durchführen. Das wir als PhysiotherapeutInnen einen Beitrag zur Diagnostik leisten können und zur Qualitätssicherung der Behandlung beitragen hebt auch unseren Berufsstand. Ärzte nutzen passive statische diagnostische Möglichkeiten, wie Röntgen, MRT und finden dann vielleicht nichts, aber wir können mit stappone den Patienten in Bewegung untersuchen und so auf die funktionellen Ursache kommen. Physiotherapie kann so einen höheren Stellenwert erlangen.“

 

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